Internetangebote

Welchem Nutzer des Internets sind sie noch nicht aufgefallen, die vermeintlichen Gratisangebote für Psychotests, Lebensprognosen, Fabriksverkäufe, Softwaredownloads, Namens- und Ahnenforschung und dergleichen. Meist enthalten diese Seiten nur sehr dürftige Informationen und man wird dazu verleitet sich voreilig – im Glauben, dass die angebotenen Leistungen und Dienste gratis sind – durch die Eingabe persönlicher Daten registrieren zu lassen. Regelmäßig wird bereits kurz nach erfolgter Registrierung die erste Rechnung zugestellt. Diese vermeintlichen Gratisangebote erweisen sich als Kostenfallen, da weder die Entgeltlichkeit noch die Preise auf den ersten Blick erkennbar sind. Häufig wird für den Fall der Nichtbezahlung gleich mit der Einschaltung eines Rechtsanwaltes und bei Angabe falscher Daten mit einer Strafanzeige gedroht.

Der beste Schutz vor derartigen Praktiken ist es, sich nicht vorweg registrieren zu lassen. Lesen Sie die gesamte Webseite und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, achten Sie auf versteckte Preisangaben und gehen Sie mit Ihren Daten, wie Name, Telefonnummer und Emailadresse sorgsam um.

Sollte Ihnen dennoch eine Rechnung von einem dieser Internetanbieter zugestellt werden, so machen Sie von Ihrem Rücktrittsrecht nach dem Konsumentenschutzgesetz Gebrauch. Zum Schutz des Verbrauchers besteht die Möglichkeit von solchen Fernabsatzgeschäften innerhalb von 7 Werktagen zurückzutreten, wenn über dieses Rücktrittsrecht aufgeklärt wurde. Diese Frist beginnt bei Verträgen über die Lieferung von Waren ab dem Eintreffen der bestellten Ware beim Verbraucher und bei Verträgen über Dienstleistungen mit Vertragsabschluss.

Wurde der Verbraucher über dieses Rücktrittsrecht nicht informiert, so verlängert sich die Frist auf drei Monate ab dem Eintreffen der Ware bzw. dem Abschluss des Dienstleistungsvertrages.

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