Der Makler

Wichtig ist zu wissen, dass der Entgeltanspruch des Maklers durch seine verdienstliche Tätigkeit entsteht. Das heißt, es ist seinem Tun zu verdanken, dass der Vertrag zwischen Ihnen und Ihrem Vertragspartner zustande kommt. Das ist in der Regel dann der Fall, wenn Sie von der Mietgelegenheit/Kaufgelegenheit durch den Makler erfahren haben. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn der Makler einen Alleinvermittlungsauftrag hatte. Dann kann auch ohne konkrete Tätigkeit des Maklers ein Provisionsanspruch entstehen.

Häufig wird von Maklern die Unterfertigung eines Besichtungsscheines verlangt, wogegen grundsätzlich kein Einwand besteht. Sie müssen aber darauf achten, dass in diesem Besichtigungsschein nichts anderes angeführt ist, als dass Sie durch den Makler von der Wohnung/Immobilie erfahren haben und dass Sie sich für den Fall der Anmietung/des Ankaufes zur Provisionszahlung verpflichten.

Bei Mietverträgen wird die Höhe der Maklerprovision von der Bruttomiete berechnet und ist gestaffelt nach der Dauer des Mietvertrages.

Bei Kaufverträgen besteht ein gesetzlicher Anspruch in Höhe von 3 % + 20 % USt des vereinbarten Kaufpreises, wobei dieser Prozentsatz grundsätzlich verhandelbar ist. Bei gemeinsamen Eigentum bzw. bestehendem Miteigentum müssen immer sämtliche Eigentümer (auch beide Ehegatten) sowohl den Maklervertrag als auch die Anbotsannahme unterfertigen, widrigenfalls die Maklerprovision nicht fällig ist.

Impressum